500GODZ

Was hat Berlin ? Den Fernsehturm. Den Reichstag. Und – das Stadtbild verschönernd – einige wirklich gute Graffitis; keine Amateurwerke, wirklich gelungene Stücke mischen sich unter die graue Masse des vorherrschenden Betonbau Berlins. Einige dieser “street artists” machen sich nun immer mehr auch einen Namen im ShirtLabel – Bereich; sie designen wirklich nur Shirts – aber das mit viel Kreativität und Motivation, wie man ihren Arbeiten ansieht (Links: “500GODZ”), dabei behalten sie aber ihre Kritikfähigkeit und wollen wirklich einfach nur Spass an der Arbeit haben: so sind sie offen für “something fresh in your mind”, lassen sich leicht kontaktieren und so mit Ideen füttern, die zu Papier und als höchstes der Gefühle auf ihre Mode gebracht werden. Starke “artists” mit super “messages”(drucken nur auf “organic cotton”, bürgern für die “quality”). Berlin hat also doch mehr als nur den Fernsehturm.

MIAMI HORROR

Electro – Pop, der entspannt, “nice feelings” und Disco vereint – geht nicht ? Geht! Miami Horror heißt das musikakrobatische Kunststück; kommen tut die Band aus Australien – genauer: aus Melbourne. Und das hört und sieht man auch in ihren “clips” – in Deutschland, Australien und dem Rest der Welt sind ihre Werke allerdings vollkommen unbekannt. Zu Unrecht, denn MH gelingt mit ihrer Musik ein Spagat zwischen Electro und zurückhaltendem FeelingGood – Pop, wie selten einigen Bands zuvor:

no-smokingarea bavaria

Rauchen in Kneipen und Festzelten ? Nein! Doch wieder ja. Und jetzt, schlussendlich: nein. Ein Sieg für das  Volksbegehren; ein Sieg also für das Volk, sollte man annehmen ?
Bayern als Vorreiter für ein qualmfreies Lemming – Deutschland, könne es schließlich nicht angehen, dass es 16 verschiedene Gesetze in 16 Bundesländern gebe –  so zumindest argumentieren Befürworter des Nichtraucherschutzgesetz. Wieso eigentlich nicht ? Ist es nicht die Individualität der einzelnen Länder, die deren Charme ausmacht – ist sie es nicht, so könnten wir doch gleich alle Landesregierungen schließen!
Und ist es nicht ebenso die Individualität jedes Einzelnen, welche sich auch durch Entscheidungsfreiheit ausdrückt, die uns so wichtig ist? – und nicht staatliche Bevormundung. Denn anstatt seinen Bürgern Eigenverantwortung zu übertragen, entzieht der Staat dem angeblich mündigem Bürger eben jene: Wie sinnvoll ist das  - es reift eine Generation verhätscheltster Bürger heran, die unfähig sind, einfache Entscheidungen zu treffen – wie jene, ob man nun seine 2 Packungen am Tag rauchen gehen möchte. Oder sich abends in einer Raucherkneipe aufhalten wolle. Diese Entscheidung sollte niemandem abgenommen werden: weder dem Gast, noch dem Wirt, der über die Sinnhaftigkeit eines Raucherraums in seinem Lokal zu entscheiden hätte. Ist diese Möglichkeit nicht gegeben, fehlt doch etwas wichtiges: EIGENVERANTWORTUNG !

Natürlich, gesünder ist das Nichtrauchen. Natürlich, gesünder wäre auch, keine CO2-Emissionen zu haben. Natürlich, gesünder wäre es auch, kein Fast-Food mehr anzubieten. Aber ist es das was das Volk will? – eine Gesellschaft, die dem Genuss entsagt, die keinerlei leiblichen Wohltaten mehr zulässt und in Abstinenz lebt ? Das sollte nun doch wieder jeder für sich entscheiden: Nur diese Entscheidung wurde dem bayrischen Volk am Sonntag abgenommen. Und vielleicht auch bald Lemming-Deutschland.

Empire of the Sun

here we go again: so die Sonne als verbindendes Element, verbindet dieses australisches Musikprojekt FeelingGood – Indie mit Synthie/Electro – Pop und erzeugt so exotische Klänge, die im Ohr hängen bleiben. Ist die Band nicht besonders bekannt, tut das ihrer Musik und Engagement keinem Abbruch: Zur letzten Sonnenfinsternis for example lud die Band Broadcasts in blackwhite hoch, welche die Form eines Aufritts hatten – auf  ihrer extra für das Ereignis kreierte Side “Eclipse of the Sun ” (Verdunkelung der Sonne – dh. der blackwhite Stil). Spiegelt sich diese Kreativität durchaus in ihren Songs wieder ? Hören sie rein:

Fox verheiratet

Längste Beine, laszivste Posen, sinnlichste Lippen – ‘Megan Fox’ ist Superlative, und jene beflügelt vermutlich nicht zu selten diverseste (wieder ein Superlativ) Männerträume. Doch nun ist der einzige, der noch von ihr träumen darf, Austin Green. Haben sie noch nie gehört ? Dann hören sie auch jetzt weg, sollten sie dem männlichen Geschlecht angehören: Dieser Kerl ist mit der eben erwähnten Schönheit seit ungefähr einer Woche verheiratet; wo sich eigentlich beide auf eine lange Verlobungszeit einstellten, schritten sie den Weg zum Altar doch schon deutlichst (man kann nicht aufhören) früher gemeinsam ab – und zwar spontan auf Hawaii.
Raum zum träumen bleibt trotzdem erhalten, der letzte Beziehungsversuch der beiden ging in die Hose. Deutlichst – und so bleibt vielleicht nicht nur dieser Superlativ in Zukuft alleinstehend.

Tom Nicon

Einen Tag vor der Mailänder Fashionweek setzt sich die Selbstmordreihe unter Models fort: der sympathische, schüchterne Franzose beendete sein Leben mit einem Sprung aus seinem Appartment – nach der Trennung von seiner italienischen Freundin, nach der er in eine tiefes Loch gefallen sein soll. Ob das wirklich der einzige Grund sei, ist zweifelhaft: Besonders in Modewochen gibt es kaum Zeiten für sich, einige gebuchte LäuferInnen werden zum Teil nur fünf Minuten vor der Show wieder entlassen, da sie dem Designer nicht gefallen. Der Druck ist also immens; zu wievielen wachrüttelnden Ereignissen es noch kommen muss, bis Menschen nicht mehr als Produkt angesehen werden, bleibt ungewiss; letzte Vorkommnisse müssten weckend genug sein. Hoffentlich.
condolence to his family&friends

Black Book

here we go again: summer, und shirt gesucht; selbstverständlich ist gerade dann, wenn man es am dringendsten braucht, das Angebot mau, lau, AU ! Der orange Elephant aber hat seinen Rüssel überall, und wer aufgepasst hat, dem ist BLACK BOOK (siehe “Blogroll”) ein Begriff – was aber, wenn man keine Zeit, Geld, Lust hat, sich die Augenweide zusenden zu lassen – man sehe und staune: es darf wieder zum HM gegangen werden, dieser arbeitet seit neustem für eine Kollektion mit dem Label BB zusammen, und designte tragenswerte Stücke – für 15 $ ohne Lieferaufwand, kosten. Und so dürfte auch bald BB die Aussicht auf der Straße verschönern; vielleicht auch mit ihrem Körper.